Ortsmuseum Nackenheim

 

Ortsmuseum Nackenheim

 

Archiv:

1. Vergangene Ausstellungen
2. Publikationen
3. Texte zur Ortsgeschichte

 

1. Vergangene Ausstellungen

 

„Lebensader Rhein“
Kreativtreff im Ortsmuseum
24./25.02. u. 03./04.03.2018

Malen,  überhaupt kreativ tätig sein, das brachte vor gut 10 Jahren sieben Frauen in  Nackenheim zusammen. Einmal wöchentlich treffen  sie sich zu gemeinsamer Kreativität.
Gelegentlich  gehen sie auch raus, um in der Natur zu malen. Zuletzt war der  Nackenheimer  Rothenberg ihr Freiluft-Atelier. Mit Blick auf den Rhein, die  Inseln und  Nierstein entstand so das Motto ihrer aktuellen Ausstellung -  „Lebensader  Rhein“.

  kreativtreff  
 

 
       

"Guten Morgen, Herr Lehrer! Volksschule in Rheinhessen"
06.03.2016 - 18.02.2018

Fast zwei Jahre lang konnten sich Besucher des Ortsmuseums Nackenheim über die historische Volksschule in Rheinhessen informieren. Die Ausstellung „Guten Morgen, Herr Lehrer! Volksschule in Rheinhessen“ eröffnete im Rheinhessen-Jubiläums-Jahr 2016 und erfreute sich großen Interesses. Neben vielen Einzelbesuchern buchten Gruppen und selbstverständlich Schulklassen eine Führung durch den ehemaligen Klassensaal im historischen Muxum.

 

Schulraum

schulklasse

 

Schmale, enge Bänke mit Schreibauflagen zum Hochklappen und Porzellan-Tintenfässern vor der guten, alten Schiefertafel - im Nackenheimer Ortsmuseum kann man erleben, wie "Anno Dazumal" die Schulräume eingerichtet waren. Sogar das Gebäude ist authentisch: Es ist der Prototyp eines rheinhessischen Schulhauses mit zwei Klassenräumen (im 1. Stock) und einer Lehrerwohnung (im Parterre).
Diese Utensilien historischer Klassenräume ergänzt durch Landkarten, Bücher und Schautafeln bilden den Rahmen für weitergehende Informationen über die Organisation und die Zielsetzungen der Pädagogen vergangener Jahre. Besonders eindrucksvoll zeigen sich dabei die Unterscheide zwischen den Erziehungszielen im Großherzogtum Hessen und danach unter den Nationalsozialisten.
Des weiteren können Interessierte einiges aus dem (Berufs-) Leben eines rheinhessischen Lehrers erfahren. Dokumente und Fotos von Wilhelm Klein, der u.a. in diesem Gebäude und später bis zu seiner Pensionierung in Nackenheim unterrichtete, vermitteln einen sehr persönlichen Einblick.
Das Ortsmuseum Nackenheim setzt mit diesem Angebot einen eigenen Akzent als Beitrag zur 200jährigen Geschichte Rheinhessens.In den kommenden Monaten wird die Schulausstellung abgebaut, dann entsteht in dem Raum eine aufwendige Dauerausstellung über die Familie Zuckmayer. Spenden für dieses Projekt sind jederzeit willkommen.


Kamen Kissimov „Menschliche Spuren“
26.11. - 18.02.2018

Seine Bilder hängen bei Kunstsammlern in Europa und den USA. Kamen Kissimov ist ein Wanderer zwischen den Welten, denn er wuchs in Bulgarien auf, schloss dort 1990 das Kunstgymnasium in Lovech ab und arbeitet seit 1992 als freischaffender Künstler.

 

kissimov

Nun sind seine Bilder im Ortsmuseum Nackenheim zu sehen.

Seine zweite Heimat hat Kamen Kissimov in Bodenheim gefunden. In seinen Gemälden verknüpft er Menschen mit Symbolen; er begibt sich auf die Suche nach den Spuren, die wir hinterlassen. Denn die Frage „Was bleibt?“ stellt sich irgendwann jedem Menschen. In den vergangenen Jahren stellte er in seiner bulgarischen Heimat aus, aber auch in den verschiedensten europäischen Städten, wie Wien, Brüssel und Fulda.


Britta Schwarting
"QUERBEET ("Variatio delectat")"
09.04. - 12.11.2017

Britta Schwarting, die bereits in früher Jugend mit Pinsel und Leinwand aktiv war, verbrachte in der Folge viel freie Zeit an der Staffelei. Nach einer längeren Pause, bedingt durch ihre vier Kinder, stieg sie vor einigen Jahren wieder mit Malkursen ein, die von Sven Schalenberg geleitet wurden.

 

Sittiche

 

Ab 2014 folgte die regelmässige Teilnahme an der Kunstwerkstatt Mainz unter Doris Happel, sowie diverse Kurse in der Rheinhessenakademie von Dietmar Gross. Die Ausstellung im Ortsmuseum Nackenheim zeigte die aktuellen Bilder von Britta Schwarting unter dem Titel QUERBEET ("Variatio delectat"), ein Hinweis darauf, dass sie die Abwechslung liebt und sich nicht auf ein bestimmtes Motiv oder eine bestimmte Maltechnik festlegen will.


Sechsfache Kreativität im Ortsmuseum Nackenheim - Januar-März 2017

„Unsere Heimat Rheinhessen“ ist das Thema, das sich die Mitglieder des Kreativtreffs Nackenheim vorgenommen haben. Die sechs Frauen zeigen im Ortmuseum Nackenheim, welchen Zugang sie anlässlich des Rheinhessen-Jubiläums zu dem Thema gefunden haben. Dabei beschränken sie sich nicht auf die Malerei; Collagen, Papierarbeiten und textile Kunst sind gleichermaßen zu sehen. Im kreativen Prozess inspirieren sie sich gegenseitig und lernen dabei, spartenübergreifend zu denken.
Seit 2007 kommen im Kreativtreff Menschen zusammen, die sich für Kunst und Gestaltung interessieren und gemeinsam etwas schaffen wollen.

 

 


Ortsmuseum Nackenheim


„Die Natur im Focus“ – Fotografien von Joshi Nichell im Ortsmuseum Nackenheim - Mai 2016 - Januar 2017.

Zugegeben – es ist nicht jedermanns Sache, morgens um 4 Uhr aufzustehen und mit Fotoausrüstung, Tarnanzug und Tarnzelt in die Natur zu gehen. Aber gerade die Natur ist Joshi Nichells Leidenschaft.

Als 14jähriger hatte er sich eine Spiegelreflexkamera zum Geburtstag gewünscht, seitdem fotografiert er Tiere. Mittlerweile hat er sich einen Namen in der Riege der Naturfotografen gemacht, hat einen Preis beim Fotowettbewerb „Lebensader Oberrhein“ geholt und bereitet sich nebenbei auf sein Abitur vor.

  

"Die Natur im Focus"

Ortsmuseum Nackenheim

Fotografien von Joshi Nichell

Sein bevorzugtes Revier liegt direkt vor der Haustür des Laubenheimers: Das Naturschutzgebiet „Laubenheimer Ried“. Hier wartet er geduldig, bis ihm die Tiere vor die Linse kommen – seiner Passion will er nachgehen, ohne die scheuen, wilden Riedbewohner zu stören.

Das Nackenheimer Ortsmuseum zeigt Tierfotografien von Joshi Nichell.

     
         
     

Vinokultur -
Die Farben Rheinhessens

Gemälde von Waltraud Bauer.

Das rheinhessische Rebenmeer hat Waltraud Bauer inspiriert, als sie ihre Acrylgemälde fertigte. Die Bilder leuchten mit kräftigen Farben, ein Farbenrausch. Zwar dominieren die typisch rheinhessischen Hügel-schwingungen und die Rebstock-strukturen, aber sie hat in jedem Bild ein markantes Bauwerk, das die Landschaft prägt - eine Kirche oder Kapelle, ein Turm. Diese Bauwerke wirken wie Leuchttürme, wie Wegmarken in dem Weinland.
Die Künstlerin wohnt im Weindorf Harxheim und will mit ihren Bildern einen eigenen Beitrag zum 200jährigen Rheinhessen-Jubiläum leisten.

 

Waltraud Bauer Vinokultur - Die Farben Rheinhessens

Die Ausstellung wird am 21. Februar 2016 um 18:00 Uhr eröffnet, Einlass ist um 17:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Das Nackenheimer Ortsmuseum ist an jedem zweiten und vierten Sonntag von 14:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Führungen auf Anfrage.

     
     

"Der Große Zuck" - Eduard Zuckmayer

20. September 2015 bis 14. Februar 2016

Eintritt frei
Veranstaltungsort: Ortsmuseum Nackenheim

Nackenheim feiert den "Großen Zuck".

Ein Zuckmayer steht seit 20. September im Mittelpunkt des Ortsmuseum Nackenheim: Der ältere Bruder Carl Zuckmayers, der Pianist, Komponist und Musikpädagoge Eduard Zuckmayer.

Anlass ist der 125. Geburtstag des Mannes, der nach einer steilen Karriere in Deutschland wie sein Bruder Carl auswanderte, weil ihn die Nationalsozialisten mit Berufsverbot belegt hatten.

Während Carl in US-Amerika eine vorübergehende Heimat fand, ging Eduard in die Türkei. Freunde wie der Komponist Hindemith und prominente Juden hatten ihm den Weg geebnet. Bis zu seinem Tod 1972 blieb Eduard Zuckmayer in Ankara, wo er u.a. das musikpädagogische Institut aufbaute und leitete.

 

Eduard Zuckmayer


Eduard Zuckmayer -
der ältere Bruder von Carl


Link zum Flyer


     

"Mensch, Tier, Emotion"

Gemälde-Ausstellung im Orts- museum Nackenheim
Ihre Bilder sprühen von Lebensfreude; Karola Habets Themen sind die Menschen, ihre Beziehungen zueinander, ihre inneren Bewegungen; Tiere sind ebenfalls vertreten und das alles in farbenfrohen Kompositionen - kurz: Lebensfreude pur.

  Ortsmuseum Nackenheim

Karola Habet malt seit ihrer Jugend, sie hat eine fundierte Ausbildung an der Hochschule für Bildende Künste Berlin und war Meisterschülerin bei Modesto Roldan in Brüssel.
In Mainz und Umgebung hatte sie bereits zahlreiche Ausstellungen.
Der Mensch und das Menschliche beschäftigen sie von Anfang an; doch erst mit Tieren und Natur - so die Künstlerin - werden ihre Bilder vollständig. Sie verwendet Lackacryl, Öl, Kreide und Aquarellfarben und malt oft mit den Fingern. Pinsel und Tuschefeder setzen die feinen Akzente. Doch vor allem geht es ihr um Freude am Leben, eine Freude, die sich in ihren leuchtenden Farben und schwungvollen Formen wiederfindet. Dies alles können Interessenten im Ortsmuseum Nackenheim erleben.

Die Vernissage fand am 30. November 2014 statt.


     

 

Ben Mezoudj "Vom Rhein"

 
     

 

Ausstellung "Jeder sucht seinen Süden"
im Ortsmuseum.

Der Arbeitskreis Ortsmuseum des Heimat- und Verkehrsvereins Nackenheim e.V. lädt Sie ganz herzlich zur Ausstellung "Jeder sucht seinen Süden" ins Ortsmuseum Nackenheim ein.

   Jeder sucht seinen Süden

"Griechische Farbenspiele" – so lautet der Untertitel der aktuellen Ausstellung im Ortsmuseum Nackenheim. Aquarelle von Ingrid Wiese und Pastelle von Peter J. Klein geben einen Vorgeschmack auf den Sommer im sonnigen Süden. Eindrücke von lichtdurchfluteten Landschaften und Dörfern, festgehalten in zarten und dennoch leuchtkräftigen Aquarell-Tönen oder in kräftigen, aber nuancenreichen Pastellpigmenten lassen den Betrachter in die Region Mani reisen. Dieser wildeste Abschnitt des Peloponnes südlich von Kalamata war zum zweiten Mal Ziel des Maler-Ehepaares. Ihre Bilder sollen den Betrachter inspirieren, sich nach einem langen Winter auf die Sonne und die warme Jahreszeit zu freuen. Denn - ob Griechenland oder andere Landstriche hinter den Alpen: Jeder sucht seinen Süden.


2. Publikationen

Nackenheimer heimatkundliche Schriftenreihe
Herausgegeben vom Heimat- und Verkehrsvereins Nackenheim e.V.
Heft 1 (1951) - Heft 20 (2002)

Heft 1:
Beiträge zur Ortskunde von Nackenheim
von J. Struck, W. Lang u. A. Winkler
1951, Reprint 1994

Heft 2:
Die Flurnamen der Gemarkung Nackenheim
von J. Struck
1951, vergriffen

Heft 3:
Materialien zu Geschichte der Pfarrei St. Gereon
von W. Lang und A. Winkler
1952, vergriffen

Heft 4:
Der rote Berg von Nackenheim
von W. Weiler
Nackenheim unter der Kölner und Mainzer Herrschaft
von A. Gerlich
1952, vergriffen

Heft 5:
Beiträge zur Siedlungsentwicklung des Dorfes Nackenheim
von E. Stephan
1953

Heft 6:
Dorf und Fronhof im Mittelalter
von L. Knobloch
Die Wüstungen Sunsweiler, Aluisheim und Rodebach
von W. Lang
1954, vergriffen

Heft 7:
Die St. Nepomuk-Feier in Nackenheim
von A. Winkler
1954, vergriffen

Heft 8:
Der Ortsname Nackenheim
von E. Christmann
Zur Schenkung des Teudald und der Runtrud an das Kloster Lorsch im Jahre 772
von H. Werle
Der Besitz des Stiftes St. Gereon zu Köln in Nackenheim
von H. Gensicke
1956

Heft 9:
Die Rittergeschlechter von Nackenheim
von H. Gensicke
1957

Heft 10:
Der Rhein bei Nackenheim (I. Teil)
von W. Lang
1957

Heft 11:
Ein unbekanntes Nackenheimer Kirchenbuch (1387 - 1708)
von M. Dörr
1958, vergriffen

Heft 12:
Der Rhein bei Nackenheim (II. Teil)
von W. Lang
1959, vergriffen

Heft 13:
Nackenheimer Familienkunde
von W. Lang
1964

Heft 14:
Die Nackenheimer Revolution von 1792/93
von H. Mathy
1967

Heft 15:
Beiträge zur Nackenheimer Volkskunde I:
Die Nackenheimer Schule im 19. und 20. Jahrhundert
Das Nackenheimer Rathaus
von W. Lang
1981

Heft 16:
Matthias Pier - Ehrenbürger von Nackenheim
von W. Lang
1982

Heft 17:
Carl Zuckmayer und Nackenheim
von U. Bopp und F. Stauder
1998, Reprint 2003

Heft 18:
Freiheit - Gleichheit. Nackenheim in französischer Zeit
von U. Bopp
1999

Heft 19:
100 Jahre katholischer Kindergarten Nackenheim
von W. C. Heckelsmüller
2000

Heft 20:
Die Kräuter im Nackenheimer Werzwisch (Rheinhessen)
von H.-J. Dechent
2002

 

Anfragen zu Bestellungen bitte per eMail an:

info@ortsmuseum-nackenheim.de

 


3. Texte zur Ortsgeschichte

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